Montag, Januar 04, 2021

Sprache aller Folien in PowerPoint 2016 ändern

Um die Sprache aller Folien in PowerPoint 2016 zu ändern, geht man folgendermaßen vor:

  1. Registerkarte Ansicht öffnen
  2. Gliederungsansicht auswählen
  3. links in den Text klicken
  4. Strg + A drücken, um alle auszuwählen
  5. Überprüfen → Sprache → Sprache für Korrekturhilfen festlegen.

Dies legt die Sprache für die existierenden Folien fest. Um die Sprache als Standard festzulegen, klickt man auf Standard und die Sprache wird für diese und alle zukünftigen Präsentationen festgelegt.


Donnerstag, Oktober 17, 2019

Pdf24: Seite beschneiden (crop)

Hat eine Seite einen Beschnittrand, der nicht gedruckt werden soll, oder möchte man weiße Ränder beim Drucken entfernen, ist es sinnvoll, die Pdf-Datei zu beschneiden.
Mit dem Tool Pdf24 Creator ist das seit der Version 8.4.0 möglich. Leider nicht interaktiv mit der Anzeige in einer Vorschau. Aber immerhin per Eingabe der Zahlen in Millimeter.
Ein Icon oder eine Funktion "Beschneiden" sucht man vergeblich. Statt dessen wählt man Datei > Speichern und dann "Benutzerdefiniert". Hier kann man unter dem Unterpunkt "Beschnitt" die Maße der CropBox eingeben und damit speichern.
Das kostenlose Programm ist vermutlich die beste Freeware zur Pdf-Darstellung und Bearbeitung. Seit der Version 8.8.0 beherrscht es sogar OCR.
Wen die Anzeige des Schafs stört, kann das Bild durch ein anderes, auch ein leeres ersetzen. Das Programm lässt sich nämlich leicht customizen.

Mittwoch, September 18, 2019

Domain Mapping mit Squarespace und Strato

Hat man eine Domain bei Strato, z.B. weil dort bisher eine Webseite gehostet wurde, und möchte nun auf Squarespace umsteigen, stellt sich die Frage, wie man mit der Domain umgeht.
  • Das Schnellste ist ein redirect von Strato. Das ist sofort wirksam, die Domain springt aber auf die Squarespace-Domain im Browser um. Nicht schön, aber für den Augenblick machbar und unter eigener Kontrolle. Allerdings können einige Elemente bei Squarespace nicht mehr funktionieren (Kommentare etc.).
  • Das Einfachste ist die Übernahme durch Squarespace. Diese empfehlen dies auch zurecht, denn auf diese Weise funktioniert alles reibungslos. Es kann aber zu zeitweisen Ausfällen kommen, was bei einem Live-System nicht gewünscht ist. Außerdem fallen weitere Gebühren an und Squarespace bietet keinen Email-Service an.
  • Eine dritte Möglichkeit ist, die Domain auf Strato zu behalten, aber per DNS-Einträge auf Squarespace zu verweisen. Dies soll hier beschrieben werden.
Ausgangspunkt: Wir haben einen Webspace bei Squarespace und eine Domain bei Strato. Diese ist im Augenblick entweder nicht oder als redirect (proxy) verbunden. Bei letzterem funktioniert alles, weil die URL auf die Squarespace-Domain umspringt, was in Zukunft natürlich vermieden werden soll

Ziel ist die korrekte Zuweisung der Strato-Domain auf Squarespace, damit die URL nicht umspringt und alle Funktionalitäten verfügbar sind, die Emails aber weiter bei Strato gehostet werden können. Squarespace bietet keinen Email-Service! Außerdem ist zu befürchten, dass bei einer Übertragung es zu zeitweiligen Ausfällen kommen könnte. Dies soll hier geprüft werden. Sollte es nicht funktionieren, ist die Übertragung aber die Alternative (20$ pro Jahr pro Domain, kein Email-Service, Rückübernahme ungeklärt).

Vorbemerkung: Dieser Text folgt der Anleitung unter https://support.squarespace.com/hc/de/articles/360026355032 (Der Domainname steht in der Anleitung ohne den notwendigen Punkt dahinter.)

Vorgehen

  1. In Strato eine Subdomain anlegen (quasi zur Authentifizierung) mit dem Code von Squarespace als Name.
  2. Dieser in der DNS-Veraltung von Strato den CNAME-Wert verify.squarespace.com. zuweisen. Aufpassen, dass man wirklich in der Subdomain mit abschließendem Punkt eingibt.
  3. Zweite Subdomain www anlegen.
  4. Diesem den zweiten CNAME-Wert ext-cust.squarespace.com. zuweisen. Auch hier den abschließenden Punkt nicht vergessen. Klickt man bei Squarespace auf "Aktualisieren", sollten die Einträge grün werden.
  5. Dies lässt sich im Augenblick nicht per Umleitung ändern: „Dieser Menüpunkt ist inaktiv, da der Subdomain ein eigener NS-Record, ein eigener A-Record oder ein DynDNS-Account zugewiesen wurde. Sie können diese Einstellungen im Menü DNS Einstellungen der Subdomain ändern.“Also: Wir bekommen einen Ausfall für etwa 24h! (manchmal auch sofort) Email-Dienste sind davon aber nicht betroffen. Für die Hauptdomain bleibt die Umleitung erhalten, bis wir in 24h die IP wechseln.
  6. Ein Refresh in Squarespace zeigt dann den Erfolg in grün.
  7. IP-Adresse im A-Eintrag der Hauptdomain ändern.

Erfolg: Das geschieht augenblicklich. Funktionen von Squarespace inklusiv SSL funktionieren.


Eine der beiden Domains ist jetzt als „primary“ definiert. Das bedeutet, die zweite springt auf die erste (redirect). Diese Reihenfolge kann mit „make primary“ gewechselt werden. Um genau zu sein, B mappt auf A, d.h. Unterverzeichnisse bleiben erhalten. Z.B. http://domainA/news wird https://domainB/news Alte URLs können weiter funktionieren, wenn auf Squarespace unter config/settings/advanced/url-mappings Weiterleitungen zu existierenden Seiten angelegt werden. So wird die alte URL http://domainA/issue_03.html zu https://domainB/articles


Ergebnis

Die Domain kann bei Strato bleiben und auf Squarespace verweisen. Das Ergebnis entspricht einer Übernahme, die Funktionalitäten sind erhalten. Die DNS-Einträge können 24 Stunden dauern, die abschließende IP-Umleitung findet dann sofort statt.

Andere Erfahrungen, Zusätze? Bitte mir schreiben.

Mittwoch, Oktober 10, 2018

Verzeichnis mit Passwort schützen bei Strato etc. (.htaccess)

Will man ein Verzeichnis auf dem Server mit Username und Passwort schützen, erstellt man per FTP im Unterverzeichnis zwei Dateien.
  • .htaccess und
  • .htpasswd
 .htaccess beinhaltet folgende Zeilen:
AuthUserFile /kunden/homepages/6/verzeichnis/htdocs/unterverzeichnis/.htpasswd
AuthGroupFile /dev/null
AuthName Intern
AuthType Basic
require valid-user
Die Frage ist hier, wie der absoluten Pfad herauszufinden ist, denn dies ist häufig der Grund für einen Server Error. Ganz einfach, man fragt ihn per PHP ab. Dazu legt man eine Datei, z.B. root.php, an mit dem Inhalt:
 <?php
echo $_SERVER['DOCUMENT_ROOT'];
?>
Ruft man diese Datei über den Browser auf, kann man diesen Pfad in die erste Zeile von .htaccess kopieren.

.htpasswd beinhaltet den Username in Klartext und das verschlüsselte Passwort getrennt durch einem Doppelpunkt.

Wie erzeugt man das verschlüsselte Passwort? Ganz einfach mit einem Online Generator wie diesem.


Mein Dank geht an Andreas Gehrke für den Generator und Jörg Kruse für die Idee mit PHP.

Dienstag, August 21, 2018

Kirby statt Wordpress

Wordpress ist großartig in seiner ganzen Funktionalität. Es ist stets erste Wahl für ein Content Management System, alleine weil die Community so groß ist und die Plugins so zahlreich.

Ich muss aber sagen, das System ist zum Teil langsam, vermutlich auch weil so viele Bibliotheken nachgeladen werden. Und zudem ist die Anpassung recht kompliziert.

Wer sich ein wenig mit FTP und Markdown auskennt und mehr Kontrolle über ein übersichtlicheres System haben möchte, sollte sich unbedingt Kirby ansehen.

Was mich zudem überzeugt: Es benötigt keine Datenbank wie MySQL, sondern bedient sich ausschließlich des Dateisystems. Auf diese Weise können leicht mehrere dieser Systeme installiert werden, ohne dass die Datenbank in Gefahr kommt. Und genauso leicht können temporäre Systeme wieder entfernt oder verschoben werden.

Kirby Panel
Kirby verwendet ebenso ein Backend-Panel, mit dem Seiten anzulegen und Dateien hochzuladen sind.
Links zu Unterseiten und Bilder können einfach per Drag-and-Drop im Panel in den Text eingefügt werden.

Bilder können einfach dimensioniert werden, wie das Handbuch verrät, nämlich mit:
(image: myawesomepicture.jpg width: 500 height: 300)
Jedoch funktioniert das zunächst nicht, denn im CSS steht in img {
width: 100%;
Das macht auch einen Sinn, nämlich dass die Bilder auf einem mobilen Gerät an die Breite angepasst werden. Auf einem Desktoprechner macht das aber nicht unbedingt Sinn. Also wird das entfernt und die obige Anweisung funktioniert. Nachteil: Auf den Mobilgeräten sind die Bilder unter Umständen breiter als die Seite.

Wer mit Markdown etwas Problem hat, installiert einfach den Visual Markdown Editor. Die Dateien von Github werden einfach in /site/fields/markdown kopiert und in /site/blueprints als type: markdown definiert. Details auf der Webseite.

Kirby kann frei ausprobiert werden. Bei dauerhafter Nutzung ist eine Lizenz von €15 erforderlich. 


Montag, April 23, 2018

Auf bestimmte Seite in Pdf-Datei verweisen

Möchte man in einer Webseite auf eine bestimmter Stelle im Text verweisen, kann man das einfach mit einem Anker-Tag und einem Hash-Zeichen als Sprungziel machen, z.B.
.../seite.html#anker
Das gleiche - und noch viel mehr -  kann man auch mit einer Pdf-Datei tun. Um auf einen bestimmte Seite zu springen, verlinkt man auf:
https://www.beispielcom/datei.pdf#page=5
 Außerdem kann man auf einen bestimmten Kommentar verlinken, den Zoom einstellen, die Anzeige einstellen, Thumbnails, Lesezeichen oder die Scrollbar ein- oder ausblenden, Suchbegriffe markieren und vieles mehr. Mehr Informationen dazu in dem Dokument von Adobe, dessen URL hier einen direkten Verweis auf Seite 5 hat und die Thumbnails anschaltet:
https://www.adobe.com/content/dam/acom/en/devnet/acrobat/pdfs/PDFOpenParameters.pdf#page=5&pagemode=thumbs
Hier sind auch URL-Beispiele zufinden:
https://www.adobe.com/content/dam/acom/en/devnet/acrobat/pdfs/PDFOpenParameters.pdf#page=8&pagemode=none&search=examples

Donnerstag, Oktober 26, 2017

Hohen Upstream durch iCloud Backup verringern

Es ist merkwürdig, manchmal schickt man über das heimische Netzwerk nur eine kurze Email und muss verfolgen, wie der Fortschrittsbalken die Übertragung anzeigt. Irgendetwas stimmt hier nicht.

Schaut man sich die Übertragung des Routers an, z.B. in der Fritzbox mithilfe des Online Monitors, wird deutlich, dass irgendeine Anwendung einen hohen Upstream erzeugt. Alle Prozesse in Windows abschalten bringt keine Veränderungen, dann muss es ein anderes Gerät im Netzwerk sein: Der Blick wandert zum iPhone, das in der Ecke gerade geladen wird. Was lädt es hoch? Und wohin?

Die Lösung ist ganz einfach. Geht man auf Flugmodus, ist der Upstream weg. Was also lädt iOS hoch?

Es ist der iCloud Backup. Ladend, im WLAN und gesperrt bringt es das Backup in die Cloud. Das ist gut, denn geht die Hardware kaputt, kann man so auf einem neuen die Konfiguration schnell wieder herstellen.

Doch wie groß ist so ein Backup? Und warum dauert das so lange und blockiert damit den wichtigeren Traffic? Was beinhaltet das Backup eigentlich?

Nun, das kann man leicht herausfinden. Unter Einstellungen > Speicher & Backup > Speicher verwalten > Backups erhält man eine Übersicht, wie viele Daten die einzelnen Apps in das Backup einbringen. Das kann ganz schön viel sein, wenn man beispielsweise die Offline-Karten von MapsMe oder Download-Apps mit Videos einbezieht. Das muss nicht sein und an dieser Stelle kann man diese Daten einfach abwählen.

In meinem Beispiel war das Backup 6,34GB groß. Das kann natürlich dauern... Mit dem Abschalten verschiedener Apps konnte ich es deutlich verkleinern, so dass der Router nur noch minimal belastet wird und noch die wichtigsten Daten zur Wiederherstellung vorhanden sind.



Freitag, November 11, 2016

In iOS "als PDF speichern" ohne zusätzliche Apps

Ob Webseiten oder Emails, manchmal möchte man ein Dokument als PDF speichern. Systemweit geht das ganz einfach über den Druckdialog. Seit iOS 10 kann in die Druckvorschau mit einer Pinchgeste hineingezoomt werden. Dort lässt sich das PDF-Dokument beispielsweise in die Dropbox speichern oder per Email versenden. 

Dienstag, Mai 31, 2016

Import Web "Gallery of Art" into RStudio

The Web Gallery of Art is Open Data - downloadable as CSV and importable into RStudio. Depending on your system, however, you might find strange characters instead of Umlaute and accents: <f6> instead of ö.

That is a sign of ISO-8859 encoding and probably due to the fact that the developers of the site are from Budapest, Hungary.

Oh, what is this?
The simple solution for that is to read it as it is, as ISO-8859 (and not UTF-8). Some suggest to change 'Default text encoding' in the Preferences , but it is much easier:
  1. Do not use the "Import Dataset" assistant. The encoding option has no effect in some versions.
  2. Use the command line and enter WGAcatalog <- read.csv2("WGAcatalog.csv", sep=";", encoding="iso_8859-1"
 
Great!
Does that work for you?

Montag, Mai 30, 2016

Wo ist in Word 2010 der Scrollbalken hin?

Ist die horizontale oder vertikale Scrollleiste in Word 2010 bei vergrößertem Dokument verschwunden, ist der entsprechende Haken unter der Rubrik „Anzeigen“ zu setzten, die man unter Datei > Optionen > Erweitert findet.



Sonntag, Januar 03, 2016

Tipps zu yEd: CPU- und Speichernutzung


Das Visualisierungstool für Netzwerke yEd ist bei einer größeren Anzahl an Nodes recht langsam. Schau man sich die CPU-Nutzung an, wird deutlich, dass nur ein Kern verwendet wird. Eine Mehrkernnutzung ist aber in der 64bit-Version möglich, was die Berechung sehr beschleunigt. Diese Version findet sich ebenfalls im Download-Bereich.
Ist die Anzhal der Nodes recht hoch, kann es zu einem Speicher-Fehler kommen. Dieser lässt sich umgehen, indemn man Java mehr Speicher zuweist. Dies ist hier ausführlich beschrieben. Im Prinzip wird der Java-Parameter -J-Xmx768m hinzugefügt, um 768MB Speicher zuzuweisen.

Sonntag, August 30, 2015

Immersives User Interface mittels 3D-Grafik, Head-Tracking und Touch-Input

Die die Entwicklung neuer Bildmedien wird zu Recht viel investiert. Nach Touchscreens werden nach neuen Benutzerschnittstellen gesucht, die die Interaktion mit dem Rechner noch intuitiver erscheinen lassen. Ein User-Interface, das ein quasi-holographisches Bild erzeugt, ist hierbei besonders interessant. Eine neue Publikation zeigt, wie dies mit Head-Tracking und Touch-Input funktionieren kann.


Dieses Buch beschreibt die Ziele und die Entwicklung einer grafischen Benutzerschnittstelle, die einen 3D-Raum erzeugt, der durch räumliche Bewegung des Betrachters exploriert und mit Berührungsinput manipuliert werden kann. Dabei kommt Head-Tracking mithilfe von Microsoft Kinect und Touch-Input mithilfe von Microsoft PixelSense zum Einsatz. Computergrafik ist zwar meist zentralperspektivisch aufgebaut, jedoch nicht wirklich dreidimensional. Durch die im Rahmen dieser Arbeit entwickelten Benutzerschnittstelle lässt sich ein besserer räumlicher Eindruck erzeugen, der insbesondere zu Präsentationszwecken von Objekten eingesetzt werden kann – jedoch ohne Brillen, die als störend empfunden werden, und ohne Displayfolien, die die Auflösung heruntersetzen. Zum Einsatz kommt hier ein in einen Tisch integrierter Großbild-Touch-Screen, der optisch auf Infrarotbasis funktioniert. Das HD-Display erlaubt auf 40 Zoll großformatige Dar­stellungen und die Anzeige von 3D-Objekten, die sich mithilfe des .Net-Frame­works und dem Surface 2.0 SDK markieren, bewegen und rotieren lassen. Der Kinect-Sensor interpretiert Differenzen von strukturiertem IR-Licht als Tiefeninformationen und kann auf diese Weise den Benutzer und seine Bewegung erkennen. Dessen Kopfposition kann in drei Achsen verfolgt und daraus dynamisch eine perspektivische 3D-Grafik mit gekippter Projektionsebene generiert werden, die – unterstützt durch die dadurch erzeugte Bewegungsparallaxe – von jeder Position im Raum einen überzeugenden räumlichen Eindruck erzeugt. So lassen sich die dargestellten Objekte leicht aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten und mithilfe von Touch-Eingabe berühren und manipulieren. Diese Verbindung von Bild- und Realraum verstärkt den Eindruck von Immersion, also das „Eintauchen“ in den virtuellen Bildraum, durch Haptik. Die Prinzipien dieser Grundlagenforschung können im Rahmen von Human-Machine Interfaces (HMI) in der Präsentation, im Design, in der Logistikplanung, bei Fahrerassistenzsystemen oder Konsumentenelektronik zum Einsatz kommen. Der Vorteil liegt in der Erzeugung eines räumlichen Eindrucks und die Manipulierbarkeit von Objekten ohne die Notwendigkeit von weiterer Peripherie.

Ligaturen in Word mit Linux Libertine

Die freie Schriftart Linux Libertine enthält umfangreiche Ligaturen, die auch in Word ab der Versionen 2010 unterstützt werden. Diese lassen sich unter "Schriftart" und dem Reiter "Erweitert" auswählen.


Sollte hier die Ligatur in der Vorschau korrekt erscheinen, aber nicht im tatsächlichen Text, ist die falsche Schriftart installiert: Es handelt sich um OpenType-basierte Ligaturen, daher muss auch die OTF-Version verfügbar sein. Der Fehler entsteht, wenn stattdessen die TrueType-Datei auf dem System vorhanden ist. Um dies zu ändern, lädt man sich in der jüngsten Version die Datei LinLibertineOTF_xxx.tgz herunter und installiert diese. Sie erscheint anschließend als "Linux Libertine O" in der Auswahlliste.

Montag, März 31, 2014

Android-Apps entwickeln mit Eclipse

Um die App auf einem realen Gerät zu testen, ist der entsprechende USB-Treiber einzubinden. Dieser liegt in <sdk>\extras\google\usb_driver\. Verwendet man ein Gerät von Samsung wie beispielsweise das Gio, ist Kies zu installieren, das den entsprechenden Treiber enthält. Dieser erscheint dann im Android Device Chooser neben den vistuellen Geräten zur Auswahl.



Freitag, Juli 26, 2013

Surface/PixelSense unter Windows 8

Die Plattform PixelSense - früher Surface - von Micro­soft ist eine Multi­touch-Umgebung für Groß­bild­schirme, die inter­essante An­wendungen ver­spricht.
Zur Ent­wicklung von An­wendungen Micro­soft bietet dazu ein SDK bereits in der zweiten Version an. Diese be­nötigt als Ent­wicklungs­um­gebung Visual Studio 2010 Ex­press oder die Voll­version, das .NET Frame­work 4 sowie XNA Game Studio 4.0.
Auf diese Weise lassen sich in einer gewohnten Umgebung Applikationen erstellen und auf einem herkömmlichen Windows-Rechner testen - jedoch nicht unter Windows 8. Hier erscheint mit dem Input Simulator, der für die Touch-Eingabe zuständig ist, der Fehler "connection input driver times out".
Der Grund dafür: Mit Windows 8 wurde die Art und Weise be­grenzt, wie auf eine Human Inter­face Device (HID) zugreift. Das be­deutet, die Surface 2.0-An­wendung wird mit dem Ein­gangs-Sub­system nicht funktionieren - jeden­falls ist man nicht in der Lage, Tags, Blob-Größe usw. zu lesen - nur Berührungspunkte, sprich Maus­klicks, funktionieren jedoch weiter­hin.  
Surface 2.0 funktioniert nur mit Windows 7 korrekt!
Die Entwicklung einer An­wendung, die Tags verwendet, ist jedoch ohne Input Simulator kaum zu de­buggen. Hier kann man nur auf ein Up­date hoffen...

Sonntag, Juli 21, 2013

Hinweis zum Programm ElsterFormular

Die Eingabe der Daten funktioniert einfach in einer geführten Tour durch die einzelnen Punkte (Interview). Es gibt aber weniger Tipps, wo man Pauschal­be­träge angeben kann etc. als in der kommerziellen Soft­ware wie z. B. Steuerspar­erklärung des Verlags Akademische Arbeits­ge­meinschaft für 24,95 €. 

Ziel der ganzen Sache ist, dass man seine Daten elektronisch an das Finanz­amt sendet. Das bedeutet, man kann zwar alles in den Formularen auf dem Bild­schirm sehen (Aus­blenden der rechten Leiste ver­größert das Blatt), man hat am Ende aber keine Option, auf Formulare zu drucken. Dafür werden diese Daten über das Internet übermittelt (ob ver­schlüsselt wird leider nicht angezeigt). Die Daten kann man mit einem Zertifikat, das man auf der Webseite erhält, digital zertifizieren ("unterschreiben") – oder man druckt sich eine „komprimiert“ Zusammen­fassung aus, die man unterschreibt und hin­schickt. Außer­dem kann man ein An­schreiben aus­drucken, das als Deck­blatt für die Belege dient, die man natürlich weiter physisch abgibt.

ElsterFormular kann man auch sehen, wie viel man erstattet bekommen wird. Unter Extras findet sich die Steuer­be­rechnung. Das erzeugt eine Pdf-Datei auf deren zweiten Seite man oben im Kasten folgendes findet:
  • Festgesetzt werden (das erartet das Finanzamt)
  • Abzug vom Lohn (das hat es schon erhalten)
  • verbleibende Beträge (das steht noch aus), "-" heißt Erstattung.
 
Fazit: Wer dem Finanzamt helfen möchte und seine Daten übermittelt, kann diese kosten­lose Software nutzen. Besser ist aber die kommerzielle Steuer-Software, deren Kosten man übrigens ebenfalls von der Steuer absetzten kann.

Quellen: 1, 2  


Freitag, Juli 12, 2013

Situative S/MIME-Verschlüsselung unter iOS und Thunderbird

Ein X.509-Zertifikat ist ein öffentlicher Schlüssel, der von einer Certification Authority beglaubigt und unterschrieben ist. Ein Zertifikat belegt, dass der Schlüssel wirklich zu derjenigen Person gehört, die in der Benutzerkennung des Schlüssels angegeben ist. Es ist deshalb vergleichbar mit einem elektronischen Ausweis. (Quelle)
Hat man von seiner CA (z. B. dem Arbeitgeber) sein Zertifikat in Form einer .pem-Datei bekommen, lässt sich daraus mit Firefox ein persönliches Zertifikat (.p12-Datei) exportieren.

iOS

Dies kann man sich selber mailen und den Anhang auf dem iPhone oder iPad einfach importieren. Unter "Einstellungen" lässt sich für das entsprechende Mailkonto die Verwendung des Zertifikats als Unterschrift und Verschlüsselung einstellen.
Auf diese Weise wird die Email automatisch unterschrieben. Ist mit dem Mailempfänger ein Schlüssel ausgetauscht, wird die Email auch automatisch verschlüsselt.
Dazu muss zunächst ggf. der Signatur des Senders getraut und anschließend sein Zertifikat installiert werden.
Im Einzelnen wird das hier beschrieben.

Thunderbird

In Thunderbird importiert man zunächst das Zertifikat in den Einstellungen/Erweitert/Zertifikate. Unter "Ihre Zertifikate" erscheint das eigene Zertifikat, unter "Personen" die anderer Mailkontakte.
Nun kann man in jeder Email, die man schreibt, unter dem Menüpunkt "S/MIME" wählen, ob sie unterschrieben und/oder verschlüsselt werden soll. Meist möchte man aber nicht jedes Mal diese Option erst auswählen müssen.
Um die Email jedes Mal zu unterschreiben, wählt man  unter Konten-Einstellung unter dem jeweiligen Mailkonto S/MIME-Sicherheit. Hier kann man das Zertifikat wählen und das Häkchen bei "Nachrichten digital unterschreiben (als Standard)" setzten. Nun wird jede Mail von diesem Konto unterschrieben.
Hier könnte man auch wählen, die Email immer zu verschlüsseln. Während die Unterschrift bei keinem Empfänger zu Problemen führt, würde eine grundsätzliche Verschlüsselung bei Empfängern, mit denen man keinen Schlüssel ausgetauscht hat zu Problemen führen, weil sie die Email schlicht nicht lesen könnten. Die Lösung ist - wie in iOS - die Verschlüsselung nur zu verwenden, wenn dies möglich ist. Dazu ist das Add-On Encrypt if possible zu installieren, das die Verschlüsselung automatisch anschaltet, wenn ein X.509-Zertifikat vorhanden ist.

Montag, Januar 28, 2013

Face Recognition als Frage der Bildwissenschaft


Zur Deaktivierung der Gesichtserkennung auf Facebook in Europa schreibt Netzbild: "Bei der Gesichtserkennung handelt es sich nicht alleine eine juristische Frage, sondern um eine gesellschaftliche, um eine Frage nach dem Umgang mit dem Bild im digitalen Zeitalter. Dies muss in den Geisteswissenschaften diskutiert werden und gerade in dem Fach, das mit Bildern am meisten Erfahrung hat – der Kunstgeschichte."

Sprache aller Folien in PowerPoint 2016 ändern

Um die Sprache aller Folien in PowerPoint 2016 zu ändern, geht man folgendermaßen vor: Registerkarte Ansicht öffnen Gliederungsansicht auswä...