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Freitag, Juli 12, 2013

Situative S/MIME-Verschlüsselung unter iOS und Thunderbird

Ein X.509-Zertifikat ist ein öffentlicher Schlüssel, der von einer Certification Authority beglaubigt und unterschrieben ist. Ein Zertifikat belegt, dass der Schlüssel wirklich zu derjenigen Person gehört, die in der Benutzerkennung des Schlüssels angegeben ist. Es ist deshalb vergleichbar mit einem elektronischen Ausweis. (Quelle)
Hat man von seiner CA (z. B. dem Arbeitgeber) sein Zertifikat in Form einer .pem-Datei bekommen, lässt sich daraus mit Firefox ein persönliches Zertifikat (.p12-Datei) exportieren.

iOS

Dies kann man sich selber mailen und den Anhang auf dem iPhone oder iPad einfach importieren. Unter "Einstellungen" lässt sich für das entsprechende Mailkonto die Verwendung des Zertifikats als Unterschrift und Verschlüsselung einstellen.
Auf diese Weise wird die Email automatisch unterschrieben. Ist mit dem Mailempfänger ein Schlüssel ausgetauscht, wird die Email auch automatisch verschlüsselt.
Dazu muss zunächst ggf. der Signatur des Senders getraut und anschließend sein Zertifikat installiert werden.
Im Einzelnen wird das hier beschrieben.

Thunderbird

In Thunderbird importiert man zunächst das Zertifikat in den Einstellungen/Erweitert/Zertifikate. Unter "Ihre Zertifikate" erscheint das eigene Zertifikat, unter "Personen" die anderer Mailkontakte.
Nun kann man in jeder Email, die man schreibt, unter dem Menüpunkt "S/MIME" wählen, ob sie unterschrieben und/oder verschlüsselt werden soll. Meist möchte man aber nicht jedes Mal diese Option erst auswählen müssen.
Um die Email jedes Mal zu unterschreiben, wählt man  unter Konten-Einstellung unter dem jeweiligen Mailkonto S/MIME-Sicherheit. Hier kann man das Zertifikat wählen und das Häkchen bei "Nachrichten digital unterschreiben (als Standard)" setzten. Nun wird jede Mail von diesem Konto unterschrieben.
Hier könnte man auch wählen, die Email immer zu verschlüsseln. Während die Unterschrift bei keinem Empfänger zu Problemen führt, würde eine grundsätzliche Verschlüsselung bei Empfängern, mit denen man keinen Schlüssel ausgetauscht hat zu Problemen führen, weil sie die Email schlicht nicht lesen könnten. Die Lösung ist - wie in iOS - die Verschlüsselung nur zu verwenden, wenn dies möglich ist. Dazu ist das Add-On Encrypt if possible zu installieren, das die Verschlüsselung automatisch anschaltet, wenn ein X.509-Zertifikat vorhanden ist.

Montag, Juli 18, 2011

Samsung Galaxy S WiFi: Die iPod Touch-Konkurrenz nun auch in Deutschland erhältlich

Zii Egg
Ein iPhone ohne Phone wurde der iPod Touch bezeichnet. Er hat fast alle Funktionen eines iPhones, läuft aber nur über Wifi - das reicht in den meisten Fällen jedoch aus, denn auch Skype ist zu installieren. Während es schon lange adäquate Nachbauten des iPhones gibt, zum Teil auch auf Android-Basis, fragt man sich, wann eigentlich eine adäquate Alternative zum iPod touch erscheint.

Viliv P3 Prime
Im Jahr 2009 wurde bereits der Zii Egg aus dem Hause Creative vorgestellt. Doch der iPod-Killer war es nicht, denn es handelte sich nur um eine Entwicklerversion der Hardware, die inzwischen bereits von der Webseite wieder entfernt wurde. Im Januar 2010 stellte statt dessen die koreanische Firma Yukyung ein ganz ähnliches Gerät vor: Der Portable Media Player Viliv P3 Prime mit Android und einem 800MHz Cortex A8 Prozessor, der in Deutschland jedoch nie angeboten wurde.

Samsung ist bereits seit geraumer Zeit sehr erfolgreich darin, die Strategie von Apple zu kopieren. Nach dem Galaxy Tab (Mimikry des iPads) erzielt nun auch das Galaxy S II so hohe Verkaufszahlen, dass spekuliert wird, Apple müsse mit dem iPhone 5 darauf reagieren (parallel dazu laufen bereits juristische Auseinandersetzungen).

Nun ist das Samsung Galaxy S WiFi, das auf der CES im Januar bereits für Mitte Juni angekündigt war, auch in Deutschland erhältlich. Zwar hatte Samsung mit dem YP-P bereits ein Touchscreen-MP3-Player im Programm, doch eine Konkurrenz im Segment des iPod Touch war das nicht.

Das auf er der Samsung-Webseite verfügbare Datenblatt des intern als YP-G1CW bzw. YP-G70CW und in manchen Ländern einfach als Galaxy Player bezeichneten Gerätes trägt das Datum von heute. Es wird in zwei Ausführungen angeboten, die sich in der Größe des Super Clear LC-Displays unterscheiden: Bei gleicher Auflösung (480 x 800 Pixel) ist das 5"-Gerät jedoch auch etwas dicker als das 4"-Gerät (11,9 bzw. 9,9mm). Beide haben 8GB Speicher (das größere ist auch mit 16GB erhältlich), der aber über den microSD-Steckplatz auf bis zu 32 GB erweitert werden kann. Eingebaut ist ein 1 GHz Prozessor, ein FM-Receiver und ein externer Lautsprecher. Um UKW-Radio zu hören, muss man ein Headset anschließen, das als Antenne dient. Bemerkenswert ist wohl, dass nicht nur eine rückwärtige 3,2 MPix-Kamera eingebaut ist, sondern auch eine VGA-Frontkamera für Videochat und andere Anwendungen. Außerdem ist GPS verfügbar. Skypen lässt sich ohne externes Mikrophon, da ein internes vorne eingebaut ist. So lässt es sich bei Wlan-Empfang wie ein Handy benutzen.

Als Betriebssystem wird Android 2.2 (Froyo) eingesetzt, ein Update auf Version 2.3 (Gingerbread) sei aber möglich, heißt es. Darüber ist Samungs eigene Anpassung TouchWiz (Version 3.0) gelegt, so dass auch Software vom Samsung Apps-Store verfügbar ist. Die Verbindung zum PC erfolgt über das Programm Samsung Kies.

Das Gerät soll offiziell 230€ kosten, ist aber auch schon für derzeit 211€ zu finden, das ältere, fast baugleiche Modell YP-G50CW (Android 2.1, 3,2" Display) in manchen Online-Shops bereits für 140€. Der iPod Touch - flacher und hochauflösender - wird für 229€ angeboten (7,2mm, 3,5" bei 960 x 640 Pixel).

Mehr Informationen zum 4" und 5"-Modell findet sich auf der Samsung-Webseite. Das deutsche Benutzerhandbuch findet sich hier

Update: Auf der IFA wurde nun noch eine kleinere Version vorgestellt, das Galaxy S WiFi 3.6 mit Android 2.3.5, das für £149 (ca. 170€) angeboten werden soll.

 Promotionvideo des Vorgängermodells Samsung Galaxy Player 50

Dienstag, August 12, 2008

Screenshot iPhone und iPod Touch

Screenshot iPhone


Um ein Bildschirmfoto des iPhones zu machen, benötigt es keine Zusatzsoftware. Man drückt einfach den Power-Knopf und den Home-Button, dann leuchtet das Display kurz auf und man findet das Bild als PNG-Datei im Verzeichnis "Gesicherte Fotos" im Foto-App. Verbindet man das Gerät mit dem Rechner, erscheint dieses Verzeichnis unter dem Arbeitsplatz bzw. im Finder und man kann die Bilder dort weiterverarbeiten.

Export PowerPoint slides in Full HD (1920 x 1080) PNG -- or any other resolution

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