Sonntag, Juli 31, 2011

PRS+ Error: Fuluasha.hta

Bei der Installation des Hacks PRS+ für Sony Reader kann es zu der Fehlermeldung „Fuluasha.hta ist keine zulässige Win-32 Anwendung“ kommen, auf die ein „Can not open file“ folgt.
Woran es liegt, ist nicht ganz klar. Dagegen hilft jedoch folgender Workaround:
Es handelt sich bei der ausführbaren Datei eigentlich um ein Archiv, in dem unter anderem die benannte HTA-Datei liegt, die eine HTML-Application ist. Aus diesem Grund entpackt man das exe-Archiv (beispielsweise mit WinRAR) und öffnet die HTA-Datei explizit mit dem Microsoft HTML Application Host (mshta.exe), der sich in dem Verzeichnis C:\Windows\System32 befindet.
Nun erscheint der Installer und der Hack kann aufgespielt werden.


Mittwoch, Juli 27, 2011

AnyConnect unter Windows 7: VPN Client agent

Um eine VPN-Verbindung herzustellen, wird häufig der Cisco-Client namens AnyConnect benötigt.Bei der Installation kann jedoch der folgende Fehler erscheinen (z. B. unter Windows7 64bit):
The VPN Client agent was unable to create the interprocess communication depot
Als Lösung wird auf verschiedenen Webseiten angegeben, die Internetverbindungsfreigabe unter dem Reiter "Freigabe" der Adaptereinstellungen zu entfernen. Unter Windows XP Pro SP2 ist diese offenbar unter dem Namen "Windows-Firewall/Gemeinsame Nutzung der Internetverbindung" zu finden.
Unter Windows 7 ist die Lösung jedoch anders: Hier ruft man zunächst die Dienste mit der Eingabe von services.msc auf und deaktiviert dort Gemeinsame Nutzung der Internetverbindung. Schon klappt die Installation fehlerfrei.

Montag, Juli 18, 2011

Samsung Galaxy S WiFi: Die iPod Touch-Konkurrenz nun auch in Deutschland erhältlich

Zii Egg
Ein iPhone ohne Phone wurde der iPod Touch bezeichnet. Er hat fast alle Funktionen eines iPhones, läuft aber nur über Wifi - das reicht in den meisten Fällen jedoch aus, denn auch Skype ist zu installieren. Während es schon lange adäquate Nachbauten des iPhones gibt, zum Teil auch auf Android-Basis, fragt man sich, wann eigentlich eine adäquate Alternative zum iPod touch erscheint.

Viliv P3 Prime
Im Jahr 2009 wurde bereits der Zii Egg aus dem Hause Creative vorgestellt. Doch der iPod-Killer war es nicht, denn es handelte sich nur um eine Entwicklerversion der Hardware, die inzwischen bereits von der Webseite wieder entfernt wurde. Im Januar 2010 stellte statt dessen die koreanische Firma Yukyung ein ganz ähnliches Gerät vor: Der Portable Media Player Viliv P3 Prime mit Android und einem 800MHz Cortex A8 Prozessor, der in Deutschland jedoch nie angeboten wurde.

Samsung ist bereits seit geraumer Zeit sehr erfolgreich darin, die Strategie von Apple zu kopieren. Nach dem Galaxy Tab (Mimikry des iPads) erzielt nun auch das Galaxy S II so hohe Verkaufszahlen, dass spekuliert wird, Apple müsse mit dem iPhone 5 darauf reagieren (parallel dazu laufen bereits juristische Auseinandersetzungen).

Nun ist das Samsung Galaxy S WiFi, das auf der CES im Januar bereits für Mitte Juni angekündigt war, auch in Deutschland erhältlich. Zwar hatte Samsung mit dem YP-P bereits ein Touchscreen-MP3-Player im Programm, doch eine Konkurrenz im Segment des iPod Touch war das nicht.

Das auf er der Samsung-Webseite verfügbare Datenblatt des intern als YP-G1CW bzw. YP-G70CW und in manchen Ländern einfach als Galaxy Player bezeichneten Gerätes trägt das Datum von heute. Es wird in zwei Ausführungen angeboten, die sich in der Größe des Super Clear LC-Displays unterscheiden: Bei gleicher Auflösung (480 x 800 Pixel) ist das 5"-Gerät jedoch auch etwas dicker als das 4"-Gerät (11,9 bzw. 9,9mm). Beide haben 8GB Speicher (das größere ist auch mit 16GB erhältlich), der aber über den microSD-Steckplatz auf bis zu 32 GB erweitert werden kann. Eingebaut ist ein 1 GHz Prozessor, ein FM-Receiver und ein externer Lautsprecher. Um UKW-Radio zu hören, muss man ein Headset anschließen, das als Antenne dient. Bemerkenswert ist wohl, dass nicht nur eine rückwärtige 3,2 MPix-Kamera eingebaut ist, sondern auch eine VGA-Frontkamera für Videochat und andere Anwendungen. Außerdem ist GPS verfügbar. Skypen lässt sich ohne externes Mikrophon, da ein internes vorne eingebaut ist. So lässt es sich bei Wlan-Empfang wie ein Handy benutzen.

Als Betriebssystem wird Android 2.2 (Froyo) eingesetzt, ein Update auf Version 2.3 (Gingerbread) sei aber möglich, heißt es. Darüber ist Samungs eigene Anpassung TouchWiz (Version 3.0) gelegt, so dass auch Software vom Samsung Apps-Store verfügbar ist. Die Verbindung zum PC erfolgt über das Programm Samsung Kies.

Das Gerät soll offiziell 230€ kosten, ist aber auch schon für derzeit 211€ zu finden, das ältere, fast baugleiche Modell YP-G50CW (Android 2.1, 3,2" Display) in manchen Online-Shops bereits für 140€. Der iPod Touch - flacher und hochauflösender - wird für 229€ angeboten (7,2mm, 3,5" bei 960 x 640 Pixel).

Mehr Informationen zum 4" und 5"-Modell findet sich auf der Samsung-Webseite. Das deutsche Benutzerhandbuch findet sich hier

Update: Auf der IFA wurde nun noch eine kleinere Version vorgestellt, das Galaxy S WiFi 3.6 mit Android 2.3.5, das für £149 (ca. 170€) angeboten werden soll.

 Promotionvideo des Vorgängermodells Samsung Galaxy Player 50

Montag, Juli 11, 2011

Word: Unformatiert einfügen als Makro

Die Funktion "unformatiert einfügen" braucht man häufig, ihr Auf­ruf über die Menü­leiste ist in der Wieder­­holung jedoch zu auf­wändig. Einfacher ist das un­­for­matierte Ein­fügen per Tasten­kombination.
Dazu erstellt man sich einfach ein Makro mit der Auf­­zeichnungs­­funktion (in Word 2007 müssen die Ent­wickler­tools in den Word-Optionen Multi­funktions­leiste Entwickler­register­karte erst sichtbar gemacht werden). Man startet die Auf­­zeichnung indem man dem Makro einen Namen gibt, klickt unter Start/Einfügen/Inhalte ein­fügen auf un­formatierter Text und beendet die Auf­zeichnung wieder. Schaut man sich das Makro an (bearbeiten), findet man den Code
Selection.PasteAndFormat (wdPasteDefault)
Dieser funktioniert jedoch nicht in allen Situationen wie gewünscht. Daher ersetzt man ihn mit dem folgenden:
Selection.PasteSpecial DataType:=wdPasteText
Die Verknüpfung zu einem Shortcut erstellt man unter den Word-Optionen/Anpassen. Dort kann man unten die Tasten­kombinationen an­­passen. Man wählt dazu in der linken Kategorie die Makros und rechts das eben erstelle Makro, klickt in das Feld "Neue Tasten­kombination" und drückt z. B. Ctrl+y.
Schließt man diese Fenster nach "Zuordnen", hat man unformatierten Text per Shortcut verfügbar.


Montag, Mai 16, 2011

Dürer-Blog: Albrecht Dürers Bildverfahren


Bei Albrecht Dürers Bildverfahren der Vermessung der Laute von 1525 handelt es sich im Prinzip um dasselbe Verfahren wie beim heutigen Computer-Generated Imagery (CGI) eingesetzten Raytracing: Ein auf der Aussendung von Strahlen basierender Algorithmus zur Verdeckungsberechnung. Dies wird nirgends deutlicher als bei Dürer. Die heutige Computergraphik, wie sie beispielsweise in jedem Egoshooter zu finden ist, basiert auf den Entwicklung der Zentralperspektive der Renaissance (schreibt Blinkenblog). Dies ist der Grund, warum sich jeder Kunsthistoriker für Medientechnik interessieren sollte.

Dienstag, April 26, 2011

Firefox 64 bit auf deutsch

Seit auch Intel im Jahr 2000 den x86-64 Befehlssatz für den Pentium 4 eingeführt hatte, machte es Sinn, auch ein 64bit-Betriebssystem einzusetzen. Wer heute Windows 7 64 bit verwendet, wird sich freuen, dass es dafür eine Reihe von Anwendungen gibt, die nativ 64-bittig laufen und nicht virtualisiert werden. Dazu gehört auch Firefox, dessen 64bit-Variante Minefield genannt wird. Diese Entwicklerversion läuft inzwischen stabil und unterscheidet sich praktisch nicht mehr vom üblichen Firefox – außer in der Geschwindigkeit.

Als einzige Anpassung ist die Eindeutschung notwendig. Dazu lädt man sich einfach das Language Pack.xpi vom Mozilla-Server herunter. Dabei handelt es sich um ein Plug-in, das die Sprache auf Deutsch umschaltet. Es findet sich im jeweiligen Nighly unter der Bezeichnung firefox-6.0a1.de.langpack.xpi oder ganz einfach hier.

Update: Allgemein ist das Nightly als win64 unter /pub/mozilla.org/firefox/nightly/latest-mozilla-central-l10n/ zu finden und das Language-Pack unter .../xpi

Tipp: Startet Nightly nicht mehr richtig und bricht mit einem XML-Fehler ab, dann liegt das meist an einem nicht kompatiblen Add-On. Dies kann man abschalten, indem man im abgesicherten Modus (safe mode) startet. Dazu einfach die Shift-Taste beim Start gedrückt halten.

Dienstag, April 12, 2011

Warum sich jeder Kunsthistoriker für Medientechnik interessieren sollte


Einer Arbeitsgruppe des Informatics Laboratory von Grenoble hat eine Applikation für das iPhone und das iPad vorgestellt, die auf dem Display einen dreidimensionalen Eindruck erzeugt. Jeremie Francone und Laurence Nigay vom Engineering Human-Computer Interaction (EHCI) nutzen Gesichtserkennung und –verfolgung, um das Bild in Abhängigkeit von der Betrachterposition darzustellen. Durch das Hin- und Herbewegen des Gerätes erscheinen auf diese Weise die Objekte auf dem Bildschirm räumlich (Bewegungsparallaxe).

Neu ist der Gedanke nicht, bereits Johnny Chung Lee hatte mithilfe der Wii Fernbedienung eine einfache Möglichkeit des Head Trackings gefunden und ähnliche Effekte erzeugt. Apple experimentierte mit einer solchen Möglichkeit in einem Patentantrag (Display Based On The User's Position). Auch Spiele wie Wooden Labyrinth 3D erzeugten einen dreidimensionalen Effekt schlicht mithilfe des Lagesensors. Neu ist nun die Verbindung von 3D-Graphik mit der Gesichtserkennung. Jetzt ist die Interaktivität mit dem digitalen perspektivischen Bild direkt mit dem Auge verbunden. Dies ist eine Innovation in der Bildmediengeschichte, die auf eine lange Geschichte zurückblickt.
Heutige Computersimulationen greifen auf die Zentralperspektive zurück, die bereits in der Frührenaissance entwickelt wurde. In seinem Werk De Pictura (Über die Malkunst) von 1435/1436 beschrieb Leon Battista Alberti die Grundlagen der Perspektive als den Schnitt der Bildebene durch die Sehpyramide. Dabei konnte er auf die Arbeiten von Filippo Brunelleschi und Masaccio zurückgreifen und legte die Grundlage für die Entstehung eines Bildraumes in der Kunst, der den Realraum erweitert. Zahlreiche Künstler der Renaissance über Künstler des Manierismus und des Barock bis in die digitale Gegenwart bauen darauf auf.
Kritikpunkt war jedoch stets die Fixierung des Blicks. So lässt ein Bild in der Zentralperspektive nur einen einzigen Betrachterstandpunkt zu. Zuweilen wurde dies sogar mit Ideologiekritik in Zusammenhang gebracht. Jacques Lacan hält das Prinzip der Zentralperspektive gar für eine totalitäre Bildform. Fakt ist: Wie in Dürers Apparatur zur Bildproduktion deutlich wird, bietet das statische perspektivische Bild nur einen bestimmten Blickwinkel an. Bewegt sich der Betrachter, liegen der virtuelle Fluchtpunkt des Bildes und der reale Fluchtpunkt nicht mehr übereinander. Zudem geht die Perspektivkonstruktion stets von einem Blickpunkt, also von einem Auge aus. Es ist also eine statische Projektion eines dreidimensionalen Raums auf eine zweidimensionale Fläche.
Illustration zu Albertis Bildtheorie aus Brook Taylor: New principles of linear perspective, 1719
Die Computergrafik hat es von jeher verstanden, die Prinzipien der Zentralperspektive auf den Bildschirm zu bringen. Jedes Wireframe-Modell simuliert nichts anderes als Albertis Schnitt durch die Sehpyramide. Das Neue ist, dass dieses Bild nun interaktiv ist. Lange Zeit war die Maus oder der Joystick das Standardinterface zur Bildmanipulation, wie Ego-Shooter eindrücklich zeigen. Mit der der Bildgenerierung in Abhängigkeit der Augenposition wird hier ein neues Paradigma eröffnet: Der Blick entscheidet über das Bild.

Update: Apple benutzt den Effekt mithilfe des Lagesensors für das Hintergrundbild seit iOS7.

Dienstag, Juni 29, 2010

Neues in Thunderbird 3.1

Neben Verbesserungen in der Suchfunktion, der Nachrichten-Archivierung und einem Migrationsassistenten, fallen auch kleinere Veränderungen ins Auge.

Startete man Thunderbird bevor eine Netzwerkverbindung aufgebaut war, meldete das Programm bisher einen Fehler per Pop-Up, den man per OK bestätigen musste. Bei wiederholten Versuchen und mehreren Accounts konnte dies recht lästig sein, blieb die Meldung doch auch am Bildschirm, wenn die Verbindung schließlich hergestellt war.
Dies hat sich nun mit der neuen Version geändert. Jetzt erscheint unten rechts ein Hinweis, der gleich wieder verschwindet, ohne bestätigt werden zu müssen. Dies ist eine Verbesserung, für die jeder dankbar ist, der eine Internetverbindung verwendet, die nur langsam aufgebaut wird.


Eine Kleinigkeit hat sich jedoch mit Nachteil verändert: <Strg+F> lässt nun in die Mailbox-Suche springen, statt wie bisher zur Suche innerhalb der aktuellen Mail. Letzteres übernimmt nun <Strg+G> oder zweimaliges Drücken von <Strg+F>, was gewöhnungsbedürftig ist.

Dienstag, März 09, 2010

Apple-Design/Braun-Design: Produktentwicklung als Liberal Art

Apple-Produkte zeichnen sich durch ein sehr schlichtes Äußeres aus, das einfache Benutzbarkeit verspricht. Dies ist jedoch kein neuartiger Ansatz in der Elektronikbranche. Bereits die deutsche Firma Braun machte dies in den 60er Jahren vor. Und ebenso wie Braun Designer wie Dieter Rams eng in die Produktpolitik und das R&D einband, so bedeutend ist die Position von Jonathan Ive bei Apple. Steve Jobs meint:
„Some people think design means how it looks. But of course, if you dig deeper, it's really how it works.“
Mehr noch als in jedem anderen Unternehmen ist dazu die Verbindung von Technologie und den Künsten sehr eng. Immer wieder betont Steve Jobs:
„We've always tried to be at the intersection of technology and liberal arts.“
Entwickler und Designer verstehen sich daher beide als eine Art Künstler, die Produkte entwerfen. In dem Artikel Apple-Design: Die Kunst der Produktgestaltung zwischen Userzentrierung und Ästhetik wird deutlich, dass auch dieser Gedanke seine Vorläufer in Deutschland hat: Im Bauhaus.

Mehr dazu unter Harald Klinke, Apple-Design: Die Kunst der Produktgestaltung zwischen Userzentrierung und Ästhetik, in:kunsttexte.de, Nr. 1, 2010 (7 Seiten), www.kunsttexte.de
Besprochen wurde dieser Artikel auf Mac-Essentials und im m-magazin.

Dienstag, August 12, 2008

Screenshot iPhone und iPod Touch

Screenshot iPhone


Um ein Bildschirmfoto des iPhones zu machen, benötigt es keine Zusatzsoftware. Man drückt einfach den Power-Knopf und den Home-Button, dann leuchtet das Display kurz auf und man findet das Bild als PNG-Datei im Verzeichnis "Gesicherte Fotos" im Foto-App. Verbindet man das Gerät mit dem Rechner, erscheint dieses Verzeichnis unter dem Arbeitsplatz bzw. im Finder und man kann die Bilder dort weiterverarbeiten.

Montag, Juli 28, 2008

iPhone/iPod Touch 2.0.1 PWNED! & Install Aircrack

Anleitung für Windows
Um auf einem iPhone oder iPod Touch mit der Softwareversion 2.0 einen Jailbreak durchzuführen ist nun auch für Windows ein Programm verfügbar. Winpwn nutzt die vom dev-Team entwickelte Möglichkeit, um die ipsw-Datei der Version 347 (2.0) bzw. B108 (2.0.1) zu patchen und als Firmware per iTunes aufzuspielen.
    WINPWN
  1. Dazu ist es sinnvoll zunächst einen letzten Sync durchzuführen, um am Ende das Backup seiner Daten wieder herzustellen (iTunes Update auf letzte Version).
  2. Dann läd man sich Winpwn in der letzten Version herunter und installiert den Jailbreak (die ipsw-Datei entweder heruntergeladen oder in Vista aus C:\Users\ Benutzer\ AppData\ Roaming\ Apple Computer\ iTunes\ iPod Software Updates): "ipsw-builder" klicken, Cydia auswählen (optional Installer), "Build .ipsw" klicken. iPwner erstellet die Custom-Firmware (iTunes wurde gepwned.) Winpwn schließen.
  3. Danach startet man das Gerät im Dfu-Modus (an PC anschließen, anschalten, Power und Home, 10Sekunden warten, Power loslassen, Home weiter halten, bis PC das Gerät an USB erkennt) und startet iTunes, klickt "Wiederherstellen" mit gedrückter Shift-Taste und wählt die erstellte ipsw-Datei aus (Custom-Firmare).
  4. Anschließend stellt man das Backup (1) wieder her.
  5. Über Cydia installiert man SSH, um auf das Dateisystem des Geräts zugreifen zu können.
  6. Mit einem SSH-fähigen Ftp-Programm konnektiert man sich vom PC aus mit dem Gerät. Dessen IP erhält man aus den Angaben der Netzwerkeinstellungen. Für den Benutzer root lautet das Paßwort alpine.

PWNED!
Quelle:
Winpwn Anleitung (eng.)
Downoad Winpwn
iPod in DFU-Modus bringen
Wie man Aircrack auf den iPod Touch bekommt
Wie man Aircrack benutzt

Mittwoch, Mai 21, 2008

Next-gen 100$ Laptop

Touchscreens sind nicht neu. Aber seit der Vorstellung des iPhones scheint der kapazitive Multitouchscreen das neue Paradigma des User Interfaces zu sein. Tatsächlich führt Apple das Prinzip auch in ersten kleinen Schritten bei Laptops ein. So lassen sich beim Macbook Air auf einem größeren Touchpad auch semantische Gesten eingeben.

Doch der Formfaktor eines klassischen Clamshell-Laptops lässt eine Eingabe über den Bildschirm selbst kaum machbar erscheinen. Die erhobene Hand auf den wackeligen Bildschirm zu erheben kann keine Dauernutzung sein. Auch der flach auf dem Tisch liegende Tablet PC, über den man sich drüberbeugt, erscheint nicht als die richtige Lösung.

Eine Lösung kommt diesmal nicht von Apple, sondern aus dem Hause Negroponte. Der OLPC der nächsten Generation soll laut Designstudie die Tastatur durch einen Touchscreen ersetzen. Dieser kann dann ein Softkeyboard darstellen, um Texteingaben zu ermöglichen. Der Clou der Idee ist jedoch, dass dadurch das Gerät – um 90° gedreht – als elektronisches Buch genutzt werden kann. Es ist so multifunktional einsetzbar.

Natürlich sind Touchscreens groß im Kommen und auch Microsoft sagt mit seinem Surface „me too“. Tatsächlich scheinen die Tage der Maus, die seit 40 Jahren im Einsatz ist (Douglas Engelbert erfand sie), gezählt. Doch auch wenn Steve Jobs proklamierte „nobody wants a stylus“: Nicht für alle Einsatzgebiete ist der Finger das beste Eingabemedium. Bei präzisen Eingaben, wie zum Beispiel graphischen Anwendungen, wird man um einen Stift oder ein anderes Zeigegerät nicht herum kommen. Und auch zur Texteingabe ist die physische Tastatur noch lange nicht überflüssig geworden.

Dienstag, Januar 15, 2008

Dünne Luft. Ergebnisse der Keynote

MacBook Air
“There’s something in the air“ prangte es verheißungsvoll von den Plakaten in Moscone West und war Anlass für viele Spekulationen. Die Kommentatoren auf macrumors erkannten die dünne Schriftart richtig als Myriad Pro Light und vermuteten folglich einen dünnen, leichten Laptop. Gleichzeitig ist es aber auch das Motto für das Jahr 2008: Nicht nur das neue MacBook Air erwartet einen kabellosen Netzzugang, wireless kann man auch mit dem iPhone Musik und mit dem neuen Apple TV Videos kaufen bzw. leihen. Weitere derartige Produkte kann man im Verlauf des Jahres erwarten.
Damit ist für viele Zusatzprodukte kein Mac mit iTunes mehr zum Sync notwendig – Steve Jobs gibt die Strategie des digital Hub auf. Das hat damit zu tun, dass in den Einzelgeräten immer stärkere Prozessoren und OS X läuft und damit kein kraftvoller Zentralcomputer mehr notwendig ist. Das bedeutet jedoch auch, dass die wieder zunehmende Diversifikation der Produkte nicht mehr notwendigerweise die Verkäufe des Macintosh mitzieht. Dies deutete sich bereits in der Umbenennung in Apple Inc. aus: Apple ist kein Computerhersteller mehr, sondern Produzent von funktioneller Lifestyle-Elektronik.
Wie von blinkenblog und anderen vermutet, bringt Apple jetzt also ein Subnotebook heraus (Palm frühestens 2009 mit ihrem neuen OS). Richtig ist es, das CD-Laufwerk zu entfernen und durch die wireless Option zu ersetzten. Dadurch sind natürlich Maße zu erreichen, die mit einem Sony TZ (mit dem Jobs das MacBook Air vergleicht) nicht zu machen sind, denn dies besitzt ein optisches Laufwerk. Inkonsequent ist jedoch der Verbau einer konventionellen Festplatte. Grund ist sicher der Preis: Der Laptop mit optionalen 64GB Flashspeicher wird im Apple Store für nicht weniger als 3.098,-$ angeboten!

Weitere erwähnenswerte Informationen der diesjährigen Macworld Keynote: Netzwerkfestplatte zum Backup per TimeMachine hat erstmalig 1 Terabyte Kapazität. iPhone und iPod Touch können den Standpunkt mithilfe der Stärke der Hotspots/Funkzellen und den Datenbanken von Skyhook und Google ermitteln. Schließlich wird der iPod Touch attraktiver durch Mail und Maps. 

P.S. Einen Laptop aus einer Papiermappe zu ziehen ist keineswegs neu: Etwa 15 Jahre vorher hatte bereits DEC seinen HiNote Ultra ebenso beworben. 


Mittwoch, September 05, 2007

Palm stirbt langsam

Wie Palm-CEO Ed Colligan heute bekanntgab, wird das neue Produkt namens Foleo erstmal nicht auf den Markt kommen.

Am 30. Mai auf der Konferenz D5 von Palm-Gründer Jeff Hawkins als "best idea I've ever had" vorgestellt, galt es manchem als obskures Produkt, anderen als gute Idee zwischen Laptop und Handy, als sinnvolle Erweiterung des Treo.
Mit Sicherheit wurde es als ein Versuch anerkannt, aus der der Sackgasse herauszukommen, in der Palm sich seit Jahre befand. Als Erben des Apple Newton brachte er zusammen mit Donna Dubinsky 1996 den Palm Pilot heraus. Unter Handspring erkannte er richtig die Chancen eines PDA mit den Möglichkeiten eines Handys (Treo). Dieses Produkt, in Konkurrenz mit dem BlackBerry von RIM, war so erfolgreich, dass sich fast nur noch darauf konzentriert wurde.

Die Trennung von Hard- und Software in palmOne und PalmSource sollte neue Optionen erschließen, zeigten aber dass Palm OS keine Zukunft hatte. Das Betriebssystem wurde später nach Japan verramscht und palmOne schwenkte auf Windows Mobile um.

Die Hardware sah noch ein Aufflammen der Möglichkeiten, die in diesem Unternehmen stecken: Der LifeDrive sollte eine Art iPod als PDA sein. Eine Festplatte bot großen Speicherplatz für Bild- und Tonmedien. Besonders der Palm TX, statt Festplatte Flash-Speicher und per SD-Karte beliebig erweiterbar, war wegweisend. Per Wifi war der Zugang zum Internet und der Dateiaustausch mit anderen Geräten möglich. Doch bis heute gibt es kein Nachfolgemodell, andere Hersteller griffen das Prinzip auf.

Der Treo bleibt so der Kern der Strategie, doch das Problem des Smartphones, dass sich Bildschirm und Tastatur die Oberfläche des Gerätes teilen und daher winzig bleiben müssen, hat kürzlich Apple mit dem iPhone vorbildlich gelöst: Ein stiftlos kontextabhängiges Softkeybord. Steve Jobs hat Recht: Das ist ein Smartphone, das seinen Namen verdient. Es wird zum größten Herausforderer Palms und drängt das Unternehmen weiter in die Defensive.

Aus dieser Defensive versuchte Jeff Hawkins das Unternehmen herauszuführen und löste das Problem von Bildschirm und Tastatur durch ein externes Zusatzgerät, den Foleo. Eine richtige Textverarbeitung, großes Keyboard und Display, mit dem wirklich zu arbeiten ist als Erweiterung des Treo, das zum "Digital Hub" zum Zentrum eines Ökosystems möglicherweise von Drittherstellern werden könnte. Vermutlich sollte es mit einer Solid State Disk ein schlankes Ultrasubnotebook werden. Zudem sollte es aus der OS-Falle herausführen: Weder Palm OS, noch Microsofts Betriebssystem, sondern eine Linuxvariante sollte auf dem Treo laufen. Eine Entscheidung, die wieder einmal getroffen wurde, um auf die große Zahl von Entwicklern der Community zurückzugreifen.

Als Begründung für die heutige Entscheidung, den Foleo bis auf weiteres zu stoppen, wurde genannt, man wolle zunächst eine einheitliche Plattform für dieses Ökosystem schaffen. Das bedeutet, ein neues Palm OS auf Linux-Basis ganz neu aufzubauen. Das kann aber dauern. Und die Idee eines Ultrasubnotebooks mit Flash-Laufwerk wird inzwischen abermals Apple auf den Markt bringen, wie Gerüchte schon seit geraumer Zeit vermuten.

10 Mio.$ wurden bisher für den Foleo verbrannt. Palm ist noch nicht tot, aber die Wiederbelebung wurde vorerst verschoben.


Update: Am 28. April 2010 wurde bekannt gegeben, dass Hewlett-Packard Palm aufkaufen wird.

Montag, August 27, 2007

Fehlermeldung Vista chinesisch?

Error Message Windows VistaFehlermeldung in Windows Vista beim Versuch ein Netzlaufwerk Z: zu trennen, das mit dem Ordner "transfer" auf dem nicht eingeschalteten Rechner "Eins" verbunden ist.

Freitag, August 10, 2007

Gemeinsame Ordner in VirtualBox

Die Virtualisierungssoftware VirtualBox ermöglicht es dem Gastrechner, auf freigegebene Ordner des Hostrechners zuzugreifen. Hat man als virtuelles System beispielsweise Windows XP installiert, muss man zunächst die von innotek mitgelieferte Gasterweiterungen einrichten. Dies geschieht ganz einfach im Geräte-Menü von VirtualBox. Praktisch wird dadurch ein Disc-Image eingelegt, das normalerweise automatisch startet.
Anschließend definiert man im selben Menü den Ordner, den man auf dem physischen Rechner freigeben möchte und gibt ihm einen Namen (z.B. SHARED). Tippt man nun in der Eingabeaufforderung des virtuellen Systems net use x: \\vboxsvr\SHARED ein, erscheint der Ordner als Netzlaufwerk unter dem Arbeitsplatz.


Freitag, Juni 29, 2007

Noch ein Smartphone mit Touchscreen

Im Jahr 2004 bot Quelle unter der Marke Universum ein Handy an, das von der Idee her fortschrittlich war. Das Xplore G18 hatte als Betriebssystem Palm OS 4.1.2 und entsprechend einen Touchscreen.


Daher ist in diesem Gerät keine Nummerntastatur eingebaut, wodurch das Display entsprechen größer dimensioniert werden konnte. Text- und Zahleneingabe erfolgte entsprechend per Softkeyboard. Der integrierte Teleskop-Stylus ist auf dem winzigen Display natürlich oft kaum zu gebrauchen. Zum Telefonieren ist er aber auch nicht notwendig. Der Telefon-Modus mit seinen großen Tasten kann ganz einfach mit dem Daumen, bzw. Fingernagel benutzt werden. Dies war ein erster Schritt zu einem Mobilgerät mit einem Softkeyboard, das ohne Stift zu bedienen ist.




Bildschirm: 160 × 240 Pixel, 18-Bit-Auflösung
Dimensionen: 100 mm × 46 mm × 21 mm (ohne Antenne), 118 Gramm
Hardware: 33-MHz Motorola Dragonball, 16 MB RAM (SD-Erweiterung)
Hersteller: Group Sense Ltd., Hong Kong
Besonderheit: Digitalkamera, 352x288 Pixel

Weitere Bilder

Freitag, Juni 15, 2007

Tipps: Passwörter in WinSCP

How to transfer WinSCP password-file

1. Möglichkeit

Problem: Man hat das Passwort für einen FTP-Server vergessen, aber in WinSCP gespeichert. Wie kann man es auf einen anderen Computer übertragen?

Lösung: In der Registry liegt das Passwort unter [HKEY_CURRENT_USER\Software\Martin Prikryl\WinSCP 2\Sessions\ Dort ist es zwar verschlüsselt, man kann den Eintrag aber per Rechtsklick auf den Schlüssel exportieren. Die reg-Datei lässt sich dann einfach übertragen und per Doppelklick auf dem anderen Rechner in die Registry einfügen. Hat man vorher WinSCP installiert, erscheint der Eintrag in der Liste der gespeicherten Sitzungen.

Alternativ kann man unter Einstellungen/Speicher den Speicherort für die Konfiguration von der Windows Registrierung auf eine INI-Datei umstellen, die dann im Programmverzeichnis liegt und einfach kopiert werden kann.
In Windows 7 x64 liegt die INI-Datei unter C:\Users\[Benutzer]\AppData\Local\VirtualStore\Program Files (x86)\WinSCP

2. Möglichkeit

Statt mit der Registry zu arbeiten, kann man WinSCP in den Einstellungen mitteilen, die Konfiguration nicht dort, sondern in einer Datei abzulegen. Unter „Speicher“ lässt sich die INI-Datei in einen Ordner schreiben und von dort auf eine andere Installation übertragen.



Donnerstag, Juni 07, 2007

Bill Gates und Apple TV

Bill Gates schrieb 1995 in seinem Buch Der Weg nach vorn. Die Zukunft der Informationsgesellschaft, der Informations-Highway biete große Chancen und würde viele Bereiche, darunter das Fernsehen, völlig verändern. Die Erkenntnis, dass Microsoft das Internet verschlafen hatte, führte zwar dazu, dass in Windows95 ein DFÜ-Socket eingebaut und ein Browser mitgeliefert wurde, der bald Netscape verdrängte, aber eine wirkliche Vision schien Bill Gates und sein Unternehmen trotz seiner Publikation nicht gehabt zu haben.

Erst mit den überraschenden Erfolgen von Google und Apple wurde Microsoft gezwungen, 10 Jahre später auf die inzwischen fortgeschrittenen Entwicklungen zu reagieren. Vista wurde verschoben, um das Projekt Windows Live zu integrieren und Konzepte der Konkurrenz zu kopieren.

Bill Gates hatte in seinem Buch die in der Luft liegenden Visionen zusammengefasst, offenbar ohne sie sich selbst zu eigen zu machen. In einer Abbildung ist eine Settop-Box auf einem Fernseher zu sehen, die mit vielen Blinkenlights zukünftige Technologie darzustellen scheint. Doch nicht Microsoft, verwirklichte das Konzept von Video on Demand, sondern ein weiteres Mal Apple. Auch die Jahre alte Vision von der datenträgerlosen Musik ließ Steve Jobs Wirklichkeit werden, getrieben von dem Siegeszug Napsters.

Auf eine Zuschauerfrage bei der Konferenz "All Things Digital" auf die Zukunftsaussichten der nächsten 5-10 Jahre antwortete Gates mit einer Liste von Phantasien. "Most things that you see in science fiction are in the next decade the kinds of things you'll see. The virtual presence, the virtual world,..." Jobs dagegen machte klar: "I don't know. And that's what makes it exciting going to work every day. It is an extraordinarily exciting time in the industry."

iPhone Screen Resolution

Mit dem Hype um das noch nicht erschienene, aber seit Januar ausgiebig diskutierte iPhone buhlen auch Herausforderer um die Aufmerksamkeit der Konsumenten. Unter den Touchscreen-Handys, die keine phantasielose chinesische Clones sind, verdienen zwei besondere Aufmerksamkeit. Zum einen das LG Prada-Phone, zum anderen das Anfang Juni erschienene HTC Touch.

Während das Prada-Phone keine Funktion zum Internet surfen per Wifi besitzt, möchte das Gerät der Microsoft-HTC-Kooperation sich auch hierin messen. Für die User-Experience dürfte jedoch die Bildschirmauflösung von entscheidender Bedeutung sein.

Das LG Prada KE850 begnügt sich mit 240x300 Pixeln, das HTC Touch mit nur wenig mehr: 240 x 320. Zum Vergleich: Der Commodore 64 besaß eine Auflösung von 320x200 (allerdings bei nur 256 Farben). Das iPhone schneidet hier deutlich besser ab. 320x480 Pixel bei 160 ppi ermöglicht ein gutes Erkennen der Funktionssymbole und eine hochauflösende Foto- und Videowiedergabe (16 Mio. Farben).

Update: Mit dem iPhone4 steigerte Apple die Bildschirmauflösung auf 960 × 640 Pixel mit 326 ppi (Retina-Display).

Export PowerPoint slides in Full HD (1920 x 1080) PNG -- or any other resolution

You want to export one or more slides to PNG in high resolution. Maybe you have found this document with a list of resolutions, but not 19...